Monatsgeschichte

Einmal im Monat möchte ich mit Ihnen die neuste Babo-Geschichte teilen.

Babo tönt

Einmal liess Babo Ton um Ton so, wie er gerade kam, aus ihrem Mund hinausfliegen.
Sie spürte wie sie mit jedem Ton leichter wurde.
Es ist gerade so, wie wenn jeder Ton schwer auf mir lag und nun befreit, ganz leicht davonfliegen kann.
Wie schön!
Sie hörte sich zu und war über das, was da hinausflog, äusserst verwundert.
Ich habe gar nicht gewusst, dass so viele Töne in mir liegen.
Hell, dunkel, zögerlich, machtvoll, krächzend und vernebelt… ach, so viel!
Sie dachte an die Geschichte von dem Mann, der seinen Ton suchte.
Alle spielten ein Instrument und er die Flöte.
Ein einfaches Instrument, fanden sie.
Sie wollten ihn zu einem spezielleren Instrument überreden, doch er sagte zu allem:
Nein! Die Flöte kommt mir am nächsten… Da kann der Ton direkt aus mir heraus…
Viele Töne versuchte er. Manche hörten sich schrecklich an…
Sie hielten sich die Ohren zu.
Es gibt so viele Töne… doch du musst dir die schrägsten aussuchen!
Mit der Zeit war es nur noch ein Ton, den er Tag für Tag hinaus flötete.
Ist doch langweilig, immer denselben Ton!, meinten sie.
Doch für ihn war es ein Abenteuer, denn er kam mit jedem Tag seinem Ton näher…
Da waren ganz viele Zwischentöne… kleine Nuancen bei denen er dachte:
Noch nicht ganz! Fast…
Da war eine Verbindung zwischen seinem Herz und dem Ton, der hinausfloss.
Er wurde mit jedem Tag glücklicher! Er auf dem Weg zu seinem Ton…
Ja, sagte Babo, das möchte ich auch!
Meinen ganz eigenen Ton finden und in die Welt hinauslassen.
Ihn der Erde schenken!

Barbara Saladin

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Und Sie hören die Geschichte: Babo und der Hut.

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