Monatsgeschichte

Einmal im Monat möchte ich mit Ihnen die neuste Babo-Geschichte teilen.

Babo und der lächelnde Stern

Einmal bestaunte Babo den dunkelblauen Sternenhimmel.
Da lief eine Frau an ihr vorbei und rief:
Schauen Sie mal hinauf! Da… der Stern dort…. der lächelt…
Babo schaute hinauf…
Hm… ja… Da war ein Stern, der leuchtete… sogar besonders hell…
Die Frau war weitergegangen und Babo dachte:
Ein Stern, der lächelt?
Gibt es denn auch Sterne, die weinen oder vor Glück hüpfen?
Immer wir mit unserer Menschensprache.
Vielleicht hatten die Sterne eine ganz andere Sprache… so was, wie die Sternensprache…
Oder gar keine Sprache, weil das ja wieder zu den Menschen gehört.
Die Sterne leuchten. Punkt.
Wenn Wolken davor sind weniger… oder gar nicht.
Aber dahinter leuchten sie ja immer noch… und immer gleich…
Und wenn sie uns näher kommen, werden sie dann grösser oder heller?
Warum müssen wir eigentlich alles mit unserem Denken versehen?
Können wir nicht anders?
Der Stern leuchtet.
Spürt er das? Spürt er dieses Leuchten? Oder ist das einfach eine Energiequelle, die da ist?
Babo überlegte.
Man sprach ja auch von erloschenen Sternen. Sterne, die auf einmal aufhörten zu leuchten…
Auf einmal?
Das ist auch wieder so etwas, was wir nicht wissen.
Vielleicht fühlt das der Stern schon sehr lange… so, wie ein Feuer, das allmählich erlischt.
Könnte ja sein…
Babo blickte wieder hinauf.
Da war der Abendstern, der sie auf ihrem Weg so treu begleitete.
Hallo du! Bleib noch etwas! Du bist ein bisschen mein Begleiter auf dem Weg. Weisst du, es ist alles so neu hier… so voller Überraschungen…
Da eine neue Gegend… dort der Fluss… der Wald…
Und da bist du, der jeden Abend herunterschaut und mich beschützt… und vielleicht auch anlächelt…

Barbara Saladin

Wenn Sie nun eine Babo – Geschichte hören möchten, klicken Sie hier….
Und Sie hören die Geschichte: Babo und der Hut.

Wenn Sie Lust auf weitere Babo – Geschichten haben, wählen Sie den Shop.