Monatsgeschichte

Einmal im Monat möchte ich mit Ihnen die neuste Babo-Geschichte teilen.

Babo denkt nach

Einmal, als Babo gedankenverloren in die Weite schaute, da dachte sie:
Es ist schon interessant, wie jede ihr Leben lebt.
Ich auf dem Weg zum Meer.
Wie ich es auf einmal vor mir sah… wie es sich immer mehr vor mir ausbreitete… bis ich plötzlich wusste:
Das ist es! Ich muss zum Meer!
Ich wusste ja zuerst gar nicht, was das sollte. Keiner in meiner Familie musste so dringend zum Meer. Kein Schiffer, kein Seefahrer und auch kein Fischer. Das Meer war so fern…
Kein Mensch dachte ans Meer!
Und dann kam ich damit!
Erstauntes Kopfschütteln.
Was willst du? Wie kommst du dazu?
Ich wusste es auch nicht. Auf einmal war es da. Verscheuchen und nicht beachten, nützte nichts. Das war wie ein Ruf…
Sie dachte nach.
Im Märchen kam das manchmal vor… da vernahm der Held diesen Ruf…
Ich muss dahin!
Und niemand verstand… bis er aufbrach. Die meisten warnten… ganz wenige wünschten Glück.
Doch das konnte ihn nicht aufhalten.
Es zog ihn… und irgendwann war es so klar:
Ich muss aufbrechen… mich auf den Weg machen! Das ist mein Leben!
Andere werden Bäcker oder Vertreter… Reisende… Jeder weiss es auf einmal.
Aber warum sind sie dann oft so unzufrieden? Sie machen doch genau, was sie wollen…
Babo überlegte.
Vielleicht wissen es ja nicht alle so genau. Sie fangen irgendwo an, weil sie denken: Das könnte mir gefallen. Und dann ist es das nicht… und dann suchen sie und suchen…
Dann bin ich ja ein Glückspilz!, dachte Babo.
Denn ich weiss!
Sie schaute in die Weite…
Ich freu mich so auf das, was kommt!
Nennt man das Glück?

Barbara Saladin

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Und Sie hören die Geschichte: Babo und der Hut.

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