Einmal im Monat möchte ich mit Ihnen die neuste Babo-Geschichte teilen.
Babo fragt entsetzt
Einmal, als Babo aufwachte und die Luft schnupperte, da wusste sie, dass das wieder so ein Tag war…
Ein Tag… da wollte man immerzu springen… hüpfen und tanzen…
Schnell stand sie auf und hüpfte freudig in den Tag hinein.
Und dabei summte sie… murmelte… gurgelte… und sang:
Ach, wie bist du schön!
Und so ging es weiter…
Sie musste sich immer wieder hinsetzen und diesen Tag mit allen Poren einatmen.
Da kam eine Frau daher mit einem ganz und gar sauren Gesicht…
Babo zeigte freudig mit dem Finger nach oben…
Schön, nicht wahr?
Die Frau blieb stehen…
Dieser Staub auf dem Weg setzt sich überall fest!
Babo betrachtete den trockenen Feldweg…
Hab ich noch gar nicht gesehen… Aber wenn es regnen würde, wär es auch nicht recht!
Das ist immer dann, wenn es so lange trocken ist.
Sie hustete…
Er setzt sich sogar in den Bronchien fest… und das ist überhaupt nicht gesund!
Babo machte eine weite Bewegung mit der Hand…
Aber das Blühen… die Sonne… die Farben…
Gibt Heuschnupfen! Und wenn die Sonne die ganze Zeit auf den Kopf scheint, noch dazu Kopfschmerzen!
Babo betrachtete sie zusehends erstaunter…
Das gibt es wirklich!, dachte sie.
Menschen, die einfach nur das Furchtbare und alles, was schwierig ist, sehen… die wollen sich auch gar nicht davon trennen… Das ist wie ein Kreislauf… Das fängt beim Staub auf den Kleidern an… setzt sich nach innen fort und kommt dann irgendwann als Missmut nach aussen…
Aber warum?, fragte sie entsetzt.
Doch sie kam nicht weiter… denn nun putzte sich die Frau kräftig die Nase…
Auch das noch! Sehen Sie, ich sollte mich gar nicht hier bei Ihnen aufhalten und den Staub schlucken!
Sie machte eine fahrige Bewegung… und zeigte mit dem Finger nach vorne…
Babo nickte.
Dann aber schnell!
Barbara Saladin
